Jugendwaldeinsatz

Allgemeine Informationen zum Jugendwaldeinsatz

Beim Jugendwaldeinsatz sind die Schülerinnen und Schüler für 2 Wochen in einem Jugendwaldheim untergebracht und arbeiten vormittags im Wald. An den Nachmittagen und am Wochenende ist ein Freizeitprogramm geplant.
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten unter Anleitung eines Waldarbeiters. Dazu werden sie in Gruppen von 4-5 Schülern eingeteilt. Eine Gruppe bleibt im Jugendwaldheim und räumt auf, putzt und bereitet das Mittagessen vor. Die anderen Gruppen haben mit einem Waldarbeiter Hochsitze gebaut, Wege frei geschnitten, Bäume gefällt und gepflanzt. Es wurden auch Zäune repariert. Die Gruppen wurden immer gewechselt, damit jeder der Teilnehmer verschiedene Tätigkeiten im Wald kennen lernen konnte. Abends wurde eine Nachtwanderung unternommen, gegrillt und gespielt.

Der typische Tagesablauf beim Waldeinsatz sieht so aus:
  6.00 Uhr Wecken
  6.30 Uhr Frühstück
  7.00 Uhr Abfahrt zu den Arbeitsstellen (in Gruppen)
  9.30 Uhr Waldfrühstück
12.00 Uhr Rückkehr zum Jugendwaldheim
12.30 Uhr Mittagessen
               Mittagspause
danach Freizeitprogramm (Spiele, Grillen, Ausflüge, Besichtigungen etc.)
ca. 19 Uhr Abendessen

Am Wochenende wird nicht gearbeitet, sondern es werden Ausflüge nach Goslar und Bad Harzburg unternommen.
Die Lehrer und Lehrerinnen arbeiten jeden Tag bei einer anderen Gruppe mit. Es betreuen immer eine Lehrerin und ein Lehrer den Waldeinsatz.

Die Schülerinnen und Schüler lernen beim Waldeinsatz

  • im Team und mit verschiedenen Menschen zu arbeiten.
  • unterschiedliche Tätigkeitsbereiche der Waldarbeit kennen.
  • verschiedene Werkzeuge und den Arbeitsalltag kennen.
  • einen respektvollen Umgang mit der Natur und dem Wald.

Wenn Ihr Kind am nächsten Jugendwaldeinstz teilnimmt, werden Sie rechtzeitig vom Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin über alles informiert.
Falls trotzdem noch Fragen offen sind, wenden Sie sich bitte an den Wirtschaftslehrer ihres Kindes oder an Herrn Brauer-Siebrecht.

Die Schüler und Schülerinnen der Werla-Schule Schladen waren bisher einmal im Jugendwaldheim "Siedenholz" in der Heide und viermal im Jugendwaldheim "Ahrendsberg" im Oberharz (in der Nähe der Okertalsperre). Im Schuljahr 2010/ 2011 wird der Waldeinsatz erstmalig im Jugendwaldheim "Brunnenbachsmühle " (3km südlich von Braunlage im Harz) stattfinden. Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie auf die Namen klicken.

Eindrücke vom Jugendwaldeinsatz im Mai 2014

„Das Essen ist hier echt voll in Ordnung!“
Ein seltenes Kompliment von Vierzehnjährigen. Zu hören war es im Waldpädagogik-Zentrum Göttingen / Haus Rotenberg im Südharz, wo die Klasse 8a Anfang Mai eine Woche lang ihr Sozialpraktikum in Form eines Jugendwaldeinsatzes verbrachte.

Vormittags wurde im Wald unter Anleitung von Forstwirten in Teams gearbeitet: Wege freigeschnitten, Fahrfurchen eingeebnet oder ein neuer Hochsitz gebaut.

 

 

Die Nachmittage standen für Führungen und Klassenaktivitäten, u.a. eine Waldrallye, zur Verfügung.
Abends lockten die Fußballwiese, der Lagerfeuerplatz oder die gemütlichen Vierer-Blockhäuser.

 

Bilanz der Schüler/innen:

„Ich fand gut, dass wir selbständig mit Werkzeugen arbeiten konnten.“
„Mir hat gefallen, dass unsere Klassengemeinschaft gewachsen ist.“
„Nicht so gut gefallen hat mir, dass wir nur zwei Stunden täglich unser Handy benutzen durften.“
„Ich fand gut, dass wir gleich am ersten Tag etwas zusammen unternommen haben.“
„Es war toll, dass wir eigene Hütten hatten.“
„Ich fand nicht so gut, dass wir gleich gewandert sind…“
„Ein besonderes Erlebnis war für mich das Lagerfeuer, und die Waldrallye.“
„Ich fand gut, dass wir in Teamarbeit arbeiten konnten und dass wir viel Freizeit hatten.“
„Nicht so gut gefallen hat mir, dass wir so früh aufstehen mussten.“
„Ich fand gut, dass es leckeres Essen gab, mit Nachschlag!“
„Ein Verbesserungsvorschlag von mir: Eine Stunde täglich Handy benutzen hätte auch gereicht.“
„Dass es ab und zu geregnet hat, hat mir nicht so gut gefallen.“
„Ich habe gelernt, wie verschiedene Bäume heißen, z.B. dass es Douglasien und Lärchen gibt.“
„Mein Verbesserungsvorschlag ist, dass das Sozialpraktikum zwei Wochen dauert, nicht nur eine.“
„Ich habe gelernt, dass man im Team mehr und schneller schafft.“
„Ich wünsche mir, dass wir sowas nochmal machen können.“

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