Zwei neue Roller für die Werla-Schule

 

Die Arbeitsgemeinschaft Mofa gibt es erst wieder seit August 2016, doch sie kann bereits große Erfolge aufweisen. Nachdem es Schulen untersagt wurde, Kooperationsverträge mit Fahrschulen zu schließen, hat die Werla-Schule die Lehrerin Sarah Effenberger zu der notwendigen Fortbildung in die Autostadt Wolfsburg geschickt. Diese darf seit den Sommerferien die Mofa-AG leiten. „Mobilität in der ländlichen Region rund um Schladen sei von besonderer Bedeutung für die Jugendlichen“, so die Mobilitätsbeauftrage der Werla-Schule.

Im ersten Halbjahr haben elf Schülerinnen und Schüler an der Arbeitsgemeinschaft teilgenommen. Die praktische Ausbildung machte den Schülerinnen und Schülern natürlich am meisten Spaß. Sie machten ihre Erfahrungen auf zwei in die Jahre gekommenen Herkules Prima 5S. Besonders das Zweiganggetriebe stellte sie am Anfang vor eine große Herausforderung. Der Umgang mit einer Kupplung war für alle komplett neu. Bei den folgenden Fahrübungen gewannen sie allerdings schnell an Sicherheit und Fahrfreude.

 

Die theoretische Ausbildung endete im Januar mit der Prüfung beim TÜV-Nord in Halchter. Für diese haben alle fleißig geübt, so dass nun acht Schülerinnen und Schüler die Prüfbescheinigung ihr eigen nennen können.

Seit Februar hat die zweite Lerngruppe die Arbeit aufgenommen. Zehn Schülerinnen und Schüler dürfen dieses Halbjahr an der Arbeitsgemeinschaft teilnehmen. Sie treffen sich jeden Mittwochnachmittag um gemeinsam zu lernen und zu fahren.

Besonders große Freude gab es diese Woche, als die beiden neuen Rollen angeliefert wurden und ausprobiert werden konnten. Die beiden Roller der Marke Motowell haben die Bezeichnungen Yoyo und Elenor. Sie sind auf 25 km/h gedrosselt. Der Landkreis hatte die Gelder für die erforderlichen Neuanschaffungen genehmigt. Dennoch möchte Frau Effenberger die in die Jahre gekommenen Herkules nicht in den Ruhestand schicken. Der Umgang mit Kupplung und Schaltung wäre eine wichtige Erfahrung, die die Schülerinnen und Schüler. Diese könne man bei weiteren Führerscheinerwerben gut gebrauchen. Die Schülerinnen und Schüler hatten diese Woche natürlich nur Augen für die modernen Roller. Da waren die alten Herkules schnell in Vergessenheit geraten.

 

Die Mofa-AG konnte am vergangenen Mittwoch die beiden neuen Roller in Empfang nehmen.

 

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